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Exkursion Mittelbau-Dora

Stollenbesichtigung
Kranzniederlegung

Still liegt der große Kiesplatz hinter der Stadt Nordhausen. Dichte Nebelschwaden verhängen graue Mauern, Ruinen, erinnern an längst vergessene Zeiten. Eine Eisenbahnschiene verschwindet hinter einem Tor mit der Inschrift Mittelbau Dora. 

Grau wie der Novembertag erschien den Schülern der Klassen elf und zwölf des Gymnasium Ernestinum auch die Vergangenheit des ehemaligen Konzentrationslagers. Im Rahmen einer Geschichtsexkursion reisten die Gothaer Gymnasiasten gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern Rüdiger Benser und König nach Nordthüringen, um mehr über das Nordhäuser Arbeitslager zu erfahren. 1943 von den Nationalsozialisten gegründet, diente Dora in erster Linie der Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie. 60 000 Menschen aus ganz Europa schufteten unter Tage und entwickelten unter anderem Fernraketen. Tausende Menschen arbeiteten bis zur völligen Erschöpfung oder starben an den unwürdigen Bedingungen im Stollen. Seit 1999 ist das ehemalige Konzentrationslager eine internationale Gedenkstätte.

Nach einer kurzen Einleitung über die Entstehung Mittelbau Doras erhielten die Gymnasiasten eine Führung über das Gelände und durch das Krematorium. Dort legten sie eine kurze Schweigeminute ein und legten im Gedenken der Häftlinge einen Blumenkranz nieder. Mit einem Rundgang durch die Stollenanlage endete der Besuch in der Gedenkstätte Mittelbau Dora. Betroffen machten sich die Schüler auf den Heimweg.