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Erlebnisbergwerk Merkers

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Exkursion ins Erlebnisbergwerk Merkers

Am 20.11.2014 besuchten wir, der Physik- und der Chemie-gA-Kurs des Jahrgangs ABI 16, mit unseren Kursleitern Frau Mattern (Chemie) und Herrn Heinze (Physik), im Rahmen des Studientages der 11. Klassen am Ernestinum, das Erlebnisbergwerk in Merkers in der thüringischen Rhön.

Hört man von der Lage des Bergwerks in der Rhön, kann man sich schon denken, dass wir zuerst einmal eine Anfahrt von ca. eineinhalb Stunden hinter uns bringen mussten. Das hat uns mit Sicherheit nicht gestört, da wir mit einem komfortablen Reisebus unterwegs waren und wir uns immerhin schon um 7.15 Uhr an der Ernestiner-Sporthalle getroffen hatten.

Als wir also in Merkers angekommen waren, vertraten wir uns kurz die Beine und jeder erhielt eine kleine, metallene Fahrmarke, die später, wenn wir sie wieder abgegeben hätten und sie von unserem Führer abgezählt würden, sicherstellen sollten, dass niemand unter Tage zurückgeblieben war, sondern alle wohlbehalten wieder nach oben gekommen waren. Als erstes wurden wir dann in einen Raum geschickt, um uns einen kurzen Film über das Erlebnisbergwerk anzuschauen. Leider lief er schon eine Zeit lang als wir hinzukamen, sodass wir nicht so viele Informationen mitnehmen konnten.

Danach gingen wir zusammen mit zwei weiteren Gruppen in einen Umkleideraum im oberen Stockwerk des Gebäudes, auf der Höhe des oberen Fahrstuhleingangs und jeder zog sich dort einen Kittel über, wie wir ihn aus dem Chemieunterricht kennen, und setzte sich einen Helm auf. Nun gaben wir unsere Fahrmarken ab. Diese wurden gezählt, um genau zu wissen, wie viele Menschen ins Bergwerk einfahren. Mit dem dreistöckigen Fahrstuhl ging die Einfahrt los und jeder versuchte mit seiner eigenen Variante, die sich auf Flugreisen bewährt hatte, den Druckausgleich auf den Ohren zu schaffen. Unten angekommen wurden wir gruppenweise auf drei LKWs verteilt, die auf der Ladefläche Sitzplätze für uns boten. Nachdem wir Platz genommen hatten, ging die 20 km lange Fahrt durch die scheinbar endlosen Gänge des Salzbergwerkes los. Diese Fahrten haben uns ziemlich Spaß gemacht, da der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit die kurvige Strecke entlang gebraust ist.

Während unserer Fahrt waren wir aufmerksam und versuchten möglichst viel an Informationen, besonders aus den ausgeschmückten Museumsräumen unter Tage, für uns mitzunehmen, da wir, die Schüler von Frau Mattern, den Auftrag einer Hausarbeit zum Thema Merkers bekommen hatten, mit dem Ziel, etwas über die dort vorkommenden Salze und über die Geschichte des Bergwerks zu erfahren.

Die Schüler von Herrn Heinze hatten den Auftrag Experimente mit vorbereiteten Fadenpendeln dort unten durchzuführen, um Aufschluss darüber zu erhalten, wie sich die Entfernung zur Erdoberfläche bzw. die größere Nähe zur Erdmitte auf die Periodendauer dieses Fadenpendels

auswirken.

Währenddessen besichtigten wir die Salzgrotte deren Wirkung durch eine effektvolle Lichtshow untermalt wurde. Wir sahen während unserer Fahrt einige der riesigen Maschinen, die für den Salzabbau eingesetzt werden, außerdem wurden wir Zeuge einer simulierten Sprengung. Die Sprengungen des Salzes sind nötig, um das weitere Vordringen in den Berg zu ermöglichen. Wir besichtigten auch die Räumlichkeiten, in denen im 2. Weltkrieg Geld und Kunstschätze versteckt worden waren. Dort unten verstanden wir dann auch, warum Frau Mattern uns geraten hatte, uns nicht zu warm anzuziehen, denn es waren ca. 28-29°C.

Als letzten markanten Punkt unserer Tour wurde uns eine riesige unterirdische Felsenhalle, in der auch Konzerte stattfinden, inklusive Lasershow vorgeführt.

Zurück am Ausgangspunk wurden die Fahrmarken wieder ausgeteilt, wenn nach dem Austeilen keine mehr in der Hand des Mitarbeiters war, waren alle Besucher wieder mit am Ausgangspunk und so war es auch. Nach der Rückfahrt nach oben wurden die Marken wieder abgegeben und auf Vollständigkeit überprüft. Wir sind also alle gesund und munter, wenn auch müde -der Druckwechsel ist für den Kreislauf anscheinend anstrengender als man denkt- wieder Übertage angekommen und konnten die Rückfahrt nach Gotha antreten.

Ich wünsche den Folgejahrgängen viel Spaß in Merkers, denn es war wirklich ein schönes Erlebnis.

 

Anna Harthauß, ABI 16/1