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The Wave

“The Wave” in Erfurt

The classes 10 to 12 went to Erfurt to see the English play “The Wave” by Morton Rhue on 29th January. The buses picked us up at the school at 4:45pm and we arrived at the theatre in Erfurt half an hour later. The theatre hall was crowded and full of excited students from different schools. Finally the play began at 6pm.

The story takes place at Gordon High School, where a teacher named Ben Ross is teaching his class about the World War II and the Holocaust. The students get upset about it and question why the German people allowed this to happen. Ross considers this and starts to plan an experiment.
The next day he introduces a movement called “The Wave” to the class and thenceforth they have the slogans: STRENGTH TROUGH DISCIPLINE, STRENGTH TROUGH COMMUNITY and STRENGTH TROUGH ACTION. This leads to further rules of conduct, organizational structures and a uniform. The students get motivated and show effort in Ross’ lessons. They start to promote their movement increasingly and it quickly grows in popularity.
Soon its dark sides become apparent and after a while Ben Ross loses the control of “The Wave”. Members try to recruit others by bullying, a boy is harassed and called a “dirty Jew” and many people become violent. “The Wave” is having a negative impact on the school and only a few students realise what consequences it has. But how can Ben Ross stop this movement before it gets completely out of control?

If you want to know the end of this infectious story, you have to read the book, watch the movie or visit a play as well. It is worth it and many students have the same opinion about it.
The actors could show all the different situations clearly, even though they had only a sparsely stage setting. The play seemed to be really modern, because of many sing and dance performances. They used this current theme and made people think about it to avoid that the same situation will turn up in society again.

 

By Lena Fleischmann (10a)

 

 

 

Geschichtsstunde einmal anders

Am 29. Januar besuchten die Klassenstufen zehn bis zwölf das Theaterstück „The Wave“von Morton Rhue. Um 16 :45 Uhr starteten wir in Gotha und eine gute Stunde später kamen wir in Erfurt an. Im Theater hatten sich bereits einige Schülergruppen von verschiedenen Schulen angesammelt. Gegen 18 Uhr begann dann das Theaterstück. 
Das Stück wurde im Erfurter Theater von einer amerikanischen „drama-group“aufgeführt.

Die Vorführung basierte auf dem Bestsellerroman von Morton Rhue und thematisierte die Problematik, ob sich Geschichte wiederholen kann.

Der Lehrer Ben Ross zeigte seiner Klasse im Geschichtsunterricht einige Filme aus der Zeit des Dritten Reiches, daraufhin waren seine Schüler sehr geschockt und sie stellten viele Fragen. Warum die Deutschen solche Greueltaten wie sie in den Konzentration - und Vernichtungslagern stattfanden, zulassen konnten und warum sie sich nicht gegen das Regime auflehnten.
Um das herauszufinden, organisierte der Lehrer Ben Ross ein Experiment, welches seiner Klasse verdeutlichen sollte, wie sich Diktatur aufbaut und wie sie uns beeinflussen kann.

Durch einen strengen Ton im Unterricht, strikte Verhaltensregeln und drei leitende Prinzipen:             Macht durch Disziplin, Macht durch Gemeinschaftund Macht durch Handeln

bringt er seine Schüler dazu, ihm völlig zu gehorchen.

Anfangs bemerkt die Klasse, dass sie durch dieses Experiment einen respektvolleren Umgang miteinander an den Tag legt, mit mehr Aufmerksamkeit und Energie am Unterricht teilnimmt und bessere Ergebnisse erzielen kann.

Besonders der Schüler Robert Billings sieht in „der Welle“seine Chance, um endlich in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Er ist auch derjenige, der am Ende am wenigsten akzeptieren kann, dass die Welle ein endliches Experiment war.
Trotz des guten Beginns der Welle muss Ben Ross feststellen, dass das Projekt langsam aber sicher außer Kontrolle gerät, denn als ein Junge, der die Regeln der Welle nicht befolgen will, verprügelt und als „dreckiger Jude“beschimpft wird, muss er sich eingestehen, dass sein Versuch gescheitert ist und er unbedingt eingreifen muss.
Ben Ross entschließt sich also, das Experiment abzubrechen und lädt alle Schüler zu einer Aussprache in die Sporthalle ein. Bei dieser macht er den Schülern klar, dass sie sich genauso von ihm manipulieren ließen, wie es die Deutschen im Dritten Reich durch Hitler getan haben. Dies rührt alle zu Tränen. Am Ende des Stückes erschießt Robert Billings, anders als in der ursprünglichen Verfassung des Autors, seine Mitschüler, weil er mit dem Ende der Welle nicht zurechtkommt.

Trotz der wenigen Requisiten gelang es den Darstellern, das Bühnenbild immer wieder zu verändern und die verschiedensten Lebenssituationen anschaulich darzustellen.
Durch die einzelnen Tanz- und Gesangseinlagen der Schauspieler wurde die Aufführung aufgelockert und modernisiert.

Da die Thematik immer noch sehr aktuell ist, konnten wir uns alle unsere eigene Meinung dazu bilden und wurden zum Nachdenken angeregt.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Aufführung sehr lehrreich war, nicht nur aufgrund dessen, dass sie in englischer Sprache vorgeführt wurde.
                                                                                                                                                                  

Sophie Erdmann, Klasse 10a