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Besuch in der Helios Klinik

Schüler des Gymnasiums Ernestinum der Klasse 8b besuchten das Gothaer Krankenhaus zum Thema: Herzinfarkt

Im Biologieunterricht beschäftigen wir uns gerade mit dem Herz- und Kreislaufsystem. Deshalb machten wir mit unserer Klassenlehrerin Frau Drescher und mit Frau Mattern am 20.01.15 eine Exkursion in die Helios Klinik, um mehr über die Ursachen, die Symptome und die Behandlung des Herzinfarktes und anderer Herzkrankheiten zu erfahren.

Die häufigste Todesursache in Deutschland sind Folgen von Herz- und Kreislauferkrankungen und nicht, wie man vermuten könnte, Krebserkrankungen. Jährlich erleiden ca. 200.000 Menschen einen Herzinfarkt. Daran versterben etwa 25% der Patienten. Viele dieser Menschen könnten gerettet werden, wenn rechtzeitig Erste Hilfe-Maßnahmen eingeleitet würden.

Herr Oberarzt Dr. Walther erklärte uns alles über Herzinfarkte.

Herzinfarkte entstehen, wenn sich Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen bilden und somit die Arterien verstopfen. Dadurch wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend durchblutet und geschädigt. Begünstigt werden Verkalkungen durch einen ungesunden Lebensstil.

Rauchen, Übergewicht durch ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko für Herzkreislauferkrankungen erheblich. Umso wichtiger ist es, in der Bevölkerung über Vorbeugung aufzuklären.

Im Anschluss daran konnten wir eine junge ehemalige Patientin treffen. Sie erzählte uns von ihrer Krankengeschichte, persönlichen Erfahrungen und ihrem jetzigen Leben nach einem Herzinfarkt, den sie vor 2 Jahren dank der modernen Technik überlebte.

Jetzt durften wir uns das neue moderne Katheterlabor in der Klinik ansehen. Beeindruckend für uns war die technische Ausstattung. Wir sahen Röntgenbilder, Katheter, Drähte und Stents. So bezeichnet man kleine Drahtgebilde, die in die Arterien implantiert werden, um die Durchblutung des Herzens zu sichern. Wir durften alles anfassen und ausprobieren.

Nach einer kurzen Pause erlernten wir die wichtigsten Grundlagen der Reanimation. Unser neu erworbenes Wissen konnten wir dann an einem Dummy anwenden. Wir übten die Mund-zu-Mund-Beatmung und die Herzdruckmassage. Nach anfänglicher Scheu überwanden wir uns und stellten fest, dass es gar nicht so schwierig ist, einem Menschen in Lebensgefahr zu helfen.

Es wäre wichtig, dass alle Menschen regelmäßig Widerbelebungsmaßnahmen üben könnten, um im Notfall ihre Angst zu überwinden.  Denn nur ca. 15-18% der Menschen helfen wirklich im Ernstfall. Wir haben gelernt, dass die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen entscheidend sind, da das Gehirn nach nur wenigen Minuten Sauerstoffmangel erhebliche Schäden erleidet.

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Walther und seinem Team für den  interessanten Tag.

 

Lydia Kahle, Klasse 8b, Gymnasium Ernestinum