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Windkraftanlage

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Besuch der Windkraftanlage

Am Donnerstag, den 29.01.2015, trafen wir (8b) uns mit der Klasse 9a  um 8.30 Uhr auf dem Schulhof. Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Frau Drescher und Frau Treppschuh fuhren wir mit dem Bus zur Windkraftanlage Wundersleben in der Nähe von Straußfurt. Diese Anlage war eine der ersten in Thüringen.

Von Frau Koch bekamen wir eine Einführung in die Geschichte des Windparks, denn sie hatte ihn vor ca.15 Jahren mit gegründet und geplant. Der Windpark Wundersleben besteht aus sieben Windkraftanlagen. Fünf Stück sind bereits  re-powert und zwei von der Firma AN Bonus werden folgen. Re-powert bedeutet eine Erneuerung bzw. Erhöhung der Effizienz. Die fünf neuen Anlagen erzeugen 10 Megawatt Strom  der 3.800 Haushalte ersorgen kann. Durch den Umbau ist eine Verdreifachung der jetzigen Leistung möglich. Um den Standort des Windparks zu berechnen und deren  Effizienz zu ermitteln brauchte es 4,5 Jahre und zwei weitere Monate für den Bau. Die Kosten hierfür betrugen 7 Mio. DM. Dabei mussten viele Bedingungen beachtet werden, wie z.B. die Fauna, die Fledermäuse, die Landschaftsschutzgebiete, die Lärmbeeinträchtigung, der Umweltschutz, die Abstandsverhältnisse und die Windströmungsverhältnisse.

Das Windrad, welches wir besteigen durften, hatte eine Nabenhöhe von 58 Metern und weitere 28 Meter Flügel. In 5er Gruppen durften wir nun die Leitern empor auf Nabenhöhe steigen. Dort war es sehr böig, da der Wind mit 14m/s blies, dies entspricht ungefähr der Windstärke 6. Doch der Ausblick entschädigte uns dafür, denn wir konnten fast 20 km weit, bis nach Weimar, schauen.

Durch die neuen Anlagen ist eine stufenlose Regelung möglich und sie können ferngelesen werden. Dies bedeutet, dass Fehler schneller erkannt werden und behoben werden können. Da Windkraftanlagen im Wesentlichen ohne direkte menschliche Überwachung arbeiten, ist eine fachgerechte und regelmäßige Wartung zwingend erforderlich, um die Betriebsdauer von 20 und mehr Jahren zu realisieren. Wenn es doch Probleme geben sollte ist schnell ein Monteur, wie Herr Mückenheim, vor Ort. Er erklärte uns nochmal direkt den technischen Aufbau. Durch Mittelspannungsleitungen kann der Strom zu Umspannwerken befördert werden.

Es war für uns alle ein sehr interessanter und informativer Schultag an einem anderen Ort.

Vianne Kublick 8b