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Buchenwald – Ort der Erinnerung und Mahnung

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Besuch der 9. Klassen unseres Gymnasiums

 

Am Donnerstag, den 30.4.2015 sind wir,  die neunten Klassen des Gymnasium Ernestinum Gotha in die Gedenkstätte Buchenwald gefahren. Die Exkursion wurde von unseren Geschichtslehrern Herr Benser,  Herr König und Herr Neidigk, organisiert und begleitet.


Wir trafen uns am Morgen auf dem Schulhof und sind gemeinsam in den Bus gestiegen. Nach etwa 50 Minuten Fahrt trafen wir an unserem Ziel ein und haben uns in die Klassen aufgeteilt. Mit einer Mitarbeiterin der Gedenkstätte gingen wir in eine der ehemaligen SS-Kasernen und haben dort viel erfahren,  was uns zum Teil geschockt, aber uns vor allem Ehrfurcht vor dem geschichtlichen Hintergrund dieses Ortes hat walten lassen. Uns wurden Bilder gezeigt, von denen sich jeder das aussuchen durfte, was ihm am meisten beeindruckt hatte. Nach dieser lehrreichen Diskussion gab es erst einmal eine Mittagspause zur Stärkung für den anschließenden Rundgang. Am Eingang des Lagers schritten wir erstmals  durch das Lagertor,  das uns mit den Lettern„Jedem das Seine“, was nur von innerhalb des Lagers heraus gut lesbar war, die Grausamkeit jener, die für all das verantwortlich waren,  vor Augen führte. Zudem sahen wir auch die Einzelzellen des „Bunkers“, in denen Häftlinge eingesperrt wurden und zum Teil auch starben. Danach gingen wir auf das Lagergelände und sahen noch Grundrisse alter Baracken, an denen Gedenktafeln standen. Unterwegs betraten wir noch ein Haus mit einer beeindruckenden Fotoausstellung. Nach einiger Zeit kamen wir dann am „kleinen Lager“ an und gedachten der  Menschen, die unter der Kaltherzigkeit der SS ohne Grund sterben mussten. Zum Ende kamen wir zum Krematorium, einem der zentralen Stätten des Gedenkens.  Auf einer stets mit 37° warmen Platte legten Menschen Steine auf das Land, aus welchem ihre Verwandten oder auch nur Landsleute stammten. Hier sah man auch, dass es von Ägyptern bis hin zu Sinti und Roma Leute gab, die in diesem Konzentrationslager lebten. Zum Gedenken legten wir Blumen nieder und gedachten noch einmal der Verstorbenen.

Dieser Besuch regt an, sich mit diesem Thema mehr auseinanderzusetzen, damit so etwas nie in Vergessenheit gerät.