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Ein Tag im Erlebnisbergwerk Merkers

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Am Donnerstag, dem 3. Dezember 2015, fuhren wir, die Klasse 10b, gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Roßmeier und Frau Mattern nach Merkers ins Bergwerk, um dort einen spannenden Ausflug „unter Tage“ zu erleben.
Wir fuhren morgens um acht Uhr vor der Turnhalle mit dem Bus ab und kamen schließlich gegen halb zehn dort an.
Unsere Tour begann nun mit einer kurzen Einweisung und schließlich bekamen wir alle noch große blaue Jacken und Sicherheitshelme. Wir sahen cooler aus, als Bob der Baumeister. J

 

Dann ging das Abenteuer auch schon los:

Wir fuhren per Fahrstuhl 500 Meter in die Tiefe, in Bergmannssprache Teufe genannt, und stiegen nun, unten angekommen, auf eine Art LKW um. Mit diesem sollten wir durch die unzähligen Schächte des Bergwerkes „düsen“.
Und das Wort „düsen“ trifft es wohl auch am besten, denn obwohl wir gerade mal mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h fuhren, kam es uns durch den Luftstrom in den Tunneln, den unzähligen Auf-und Abfahrten und den zahlreichen scharfen Kurven doch viel schneller vor.

Wir hätten genauso gut Achterbahn fahren können!
Natürlich wollten wir gar nicht mehr aufhören und wäre es nach uns gegangen, wären wir noch um einiges schneller gefahren, doch gab es noch genug weitere Highlights, für die es sich auch anzuhalten lohnte.

Zuerst stoppten wir beim unterirdischen Museum, wo wir die Geschichte des Bergbaus in Merkers etwas näher betrachteten und anschließend ging es weiter zum sogenannten „Goldraum“. Hier fand man zum Ende des zweiten Weltkrieges Unmengen an Gold, Geld, sowie Kunstobjekte von unfassbarem Wert der Deutschen.

Nun fuhren wir zum Großbunker. Heutzutage finden hier vor allem Konzerte statt und für uns wurde eine Lasershow veranstaltet, die gemeinsam mit der Kulisse wirklich beeindruckend war.

Den tiefsten Punkt der Tour erreichten wir schließlich in 800 Metern Teufe mit der Besichtigung der Kristallgrotte, welche vor noch gar nicht allzu langer Zeit entdeckt wurde. Überall funkeln dort reine Salzkristalle und man konnte sich kaum satt sehen.

Jedoch mussten wir schon bald weiter und uns dem letzten Punkt widmen, einer Präsentation zu den technischen Abläufen einer Sprengung.

Wir waren darüber hinaus sogar selber bei einer „Sprengung“ dabei!

Da dies die letzte Station unserer Rundfahrt war, machten wir uns im Anschluss auf den (actionreichen) Rückweg und kamen am Nachmittag wieder in Gotha an.

 

Insgesamt hatten wir alle einen sehr aufregenden, interessanten, aber auch sehr lustigen Tag und eine Fahrt nach Merkers ist definitiv weiterempfehlenswert!

Ein großes Dankeschön gilt außerdem Frau Roßmeier und Frau Mattern, die die Fahrt überhaupt möglich gemacht haben und natürlich auch Herrn Leser vom Bergwerk, der uns mit seiner humorvollen und spannenden Tour sehr viel Freude bereitet hat.

 

Alicia Lang und Josephin Schmidt, 10b