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Handballjungs vom Ernestinum zurück aus Berlin

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Am Wochenende kehrten unsere Ernestiner Handballer nach vier aufregenden Tagen voller sportlicher Herausforderungen sowie kultureller und kulinarischer Großstadteindrücke vom Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ wohlbehalten aus Berlin zurück. Hierfür qualifizierten sich die Sportler der WK III bereits im Februar mit dem Landesfinalsieg. In Berlin trafen die Jungs nun auf die besten Schulhandballteams Deutschlands.

Die Teilnahme allein stellt bereits eine überragende Leistung dar, besteht das Team doch neben drei Thüringenligisten überwiegend aus Schulsporthandballern.

Am ersten Spieltag ging es im Rahmen der Vorrunde gegen Ingelheim (9:11), Flensburg (10:11) sowie die Sportschule Potsdam (4:19) aufs Parkett. Dabei machten unsere Handballer von Beginn an klar, dass sie ein durchaus ernst zunehmender Gegner sind. Man erkämpfte sich in den ersten beiden Partien ein ums andere Mal gute Torchancen und bot somit den Kontrahenten kaum eine Gelegenheit, sich einen sicheren Vorsprung zu erarbeiten. In der Abwehr fokussierte man sich auf die gegnerischen Spielmacher, deren Torerfolge verhindert wurden. So blieb es vor allem gegen Flensburg bis zum Schluss spannend. Für einen Sieg und damit wichtige Punkte für die Zwischenrunde reichte es am Ende jedoch leider nicht. Gegen das schnelle Spiel und das technisch sowie taktisch hohe Niveau der Sportschule Potsdam konnten die Teams der Gruppe A kaum etwas erreichen.

Mit großen Erwartungen starteten die Ernestiner am nächsten Tag in die Zwischenrunde um die Plätze 9-16, in der nun Niedersachsen und Bremen auf dem Programm standen. Doch im Gegensatz zum Vortag fanden unsere Handballer nur langsam ins Turnier. Die hohen konditionellen Anforderungen dieses Bundesfinals zehrten an den Spielern. In Abwehr und Angriff agierte man bisweilen zu statisch und es schlichen sich einfache Fehler ein. Bereits in den ersten Minuten konnte sich Niedersachsen so mit einem 5:0 absetzen. Diesen Vorsprung vermochten unsere Jungs nicht wieder aufzuholen und man vergab das Spiel mit einem 11:16. Die folgende Partie gegen Bremen verlief vergleichbar (8:13), sodass man im Rahmen der Platzierungsrunde letzten Endes um Platz 15  spielte.

Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle der Kampfgeist unserer Jungs. Trotz der vorangegangenen Niederlagen und hohen Belastungen motivierte man sich bis zum Schluss. Dies wurde belohnt. Bis zur Halbzeit dominierte man das Spiel gegen Hamburg deutlich. Der Gegner kam kaum an der Ernestiner Abwehr vorbei. In der zweiten Hälfte bereitete uns die nun offensivere Deckung zunehmend Probleme. Den zuvor erarbeiteten Vorsprung konnten die Hamburger jedoch nicht mehr aufholen und unsere Handballer sicherten sich mit einem 20:17- Sieg den 15. Platz.

Das Fazit des Turniers: Unsere Handballer haben es den gegnerischen Teams nicht immer leicht gemacht. Auch wenn vor allem am ersten Spieltag weitere Erfolge möglich gewesen wären, stellt ein 15. Platz eine gute Leistung dar.

Ein sportliches Highlight stellten die Handballfinalspiele dar, die erwartungsgemäß unter den Sportschulen ausgetragen wurden. Die zum Teil hart umkämpften Partien boten eine fantastische Stimmung und feinste Handballkost. Abgerundet wurde der bundesweite Sportwettbewerb mit einer gewaltigen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle. Die Siegerehrung erfolgte hierbei im Rahmen einer großartigen Show, bei der Jugendliche Streetdance-, Akrobatik- und Diabolochoreografien präsentierten. Doch auch abseits des sportlichen Geschehens wurde es den Jungs in Berlin natürlich nicht langweilig. Die spielfreie Zeit nutzte die Mannschaft, um in der Hauptstadt auf Erkundungstour zu gehen. Auf dem Programm standen unter anderem das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Olympiastadion, Alexanderplatz und Fernsehturm sowie die East Side Gallery.  

 

Spieler:

Paul Munkelt           Max Fischer        Nils Twirdy 

Andreas Schmick     Jeremy Riede         Wilhelm Heun        

Elias Jänner              Alexander Beck   Erik Schuster

Jonas Schuchhardt