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Exkursion in den Nationalpark Hainich

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Exkursion in den Nationalpark Hainich

Heute mussten wir, die 10b und Frau Drescher, schon 7.30Uhr in der Schule sein, da dort ein Bus auf uns wartete, der uns in den Nationalpark Hainich fahren sollte.

Der Tag fing für uns schon gut an, da wir auf der Fahrt einen Regenbogen sehen konnten.

Auf dem Wanderparkplatz wurden wir dann von Frau Winkler und Herrn Meyer empfangen und in 2 Gruppen eingeteilt. Der nächste Programmpunkt war die Führung durch den Wald.

Frau Meyers Gruppe startete am Wildkatzenspielplatz, an dem sie uns auch allgemeine Informationen über den Hainich gab. Wir erfuhren, dass der Hainich eines der wenigen Weltnaturerben Deutschlands ist. Durch seine Lage zwischen zwei ehemaligen Militärstützpunkten ist der Wald weitestgehend unberührt. Die Menschen trauten sich in keinen Wald der von beiden Seiten beschossen wurde. Auch später wurden hier kaum Bäume gefällt, da die eingewachsene Munition dies extrem gefährlich machte. Noch heute sieht man an vielen Bäumen Einschusslöcher oder ganze Granateneinschläge. Außerdem wurde uns das Motto des Hainichs „Natur Natur sein lassen.“ erklärt. Es bedeutet, dass im Nationalpark alles so gelassen wird wie es ist. Wenn zum Beispiel ein Baum umstürzt, wird dieser nicht weggeräumt sondern liegen gelassen, sodass er Lebensraum für viele Käfer und Pilze wird, die an Totholz gebunden sind. Etwas weiter im Wald wurden uns dann besondere Baumarten wie die Elsbeere gezeigt, die nur noch sehr selten anzutreffen ist. An mehreren Stationen gab man uns Informationen über das Ökosystem Wald: Vom im Wald existierenden Nahrungsnetz über Wasservorräte, Bodenbeschaffenheit die Gefährdung durch Monokulturen bis zu den verschiedenen Sukzessionsstadien. Am Ende sollten wir eine Datenaufnahme erstellen. Dazu wurden uns Bereiche zugeteilt, in denen wir die abiotischen Faktoren Temperatur, Lautstärke, Luftfeuchte und die Windstärke mit Hilfe von Messgeräten aufnehmen konnten. Zusätzlich bekamen wir den Auftrag, die auf der Fläche befindlichen Pflanzen zu bestimmen und anschließend auf einer Karte einzeichnen.

Da eine Gruppe die Daten auf einer Freifläche und die andere im Wald gesammelt hat, wurden am Ende die Ergebnisse ausgetauscht und verglichen.

Danach fuhren wir wieder zurück nach Gotha und kamen ca. 13.30Uhr wieder an der Schule an.

Die Exkursion im Fach Biologie hat uns sehr gefallen und um ein ganzes Stück weitergebracht, da wir hier die Praxis zu der in der Schule gelernten Theorie kennenlernen konnten.

 

Johanna Schenk