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Kolloquium 2016-1

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Mit Sattel, Spielteppich und Stethoskop

Der Ernestiner-Abiturjahrgang 2016 absolvierte die erste Prüfung

 

Warum duftet es im Deutschraum so verführerisch nach Schokolade? Hat sich im Fachkabinett Englisch ein Arzt niedergelassen? Seit wann gibt es Spielecken am Gymnasium?  Wenn sich solche  Fragen stellen, dann kann ein Besucher sicher sein:  Am Ernestinum finden die alljährlichen Kolloquien zum Seminarfach statt.

Am vergangenen Freitag war es wieder soweit. Mit viel Engagement und Kreativität hatten die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrganges 2016 die Fachräume themengerecht ausgestaltet und präsentierten die Ergebnisse ihrer Seminarfacharbeiten.

Das Spektrum der Themen war breit und reichte von „Körperkunst“ über „Therapeutisches Reiten“ bis zur Auseinandersetzung mit der Problematik der „Scheidungskinder“ und der  Bedeutung der Bionik für die Entwicklung von Flugobjekten.

Auch regional bedeutsame Untersuchungen z. B. zu den Auswirkungen türkischer Zuwanderung auf die Region Gotha oder der Nutzung erneuerbare Energien standen im Fokus.

Die Schülerinnen und Schüler wiesen nicht nur überzeugend ihr über die vergangenen Jahre selbstständig erworbenes Fachwissen zu den vielfältigen Themengebieten nach. Sie überzeugten vor allem durch die Demonstration überragender Teamfähigkeit und anschauliche und interessante Präsentationen.

Nicht nur die prüfenden Fachlehrer und die Fachbetreuer waren beeindruckt, sondern auch die anwesenden Schüler der 10. und 11. Klassen äußerten Achtung und Bewunderung für das Geleistete und erhielten gleichzeitig Ansporn für ihre eigene Arbeit im Seminarfach.

Neben der in den meisten Fällen sehr gut ausfallenden Punktzahl für das Abitur steht im Ergebnis vor allem der Erwerb von Kompetenzen zur Ausbildungs- und Studierfähigkeit.

Auf diese werden auch Leoni Wieczorek, Lara Händel und Jule Raschke zurückgreifen können. Sie hatten sich mit dem Thema „Organspende“ beschäftigt und dazu empirische Erhebungen zum Wissensstand Jugendlicher durchgeführt. Erfreuliches Ergebnis: Eine klare Mehrheit der befragten Jugendlichen steht einer Organspende positiv gegenüber. Allerdings wünschen sich auch die meisten eine noch bessere Aufklärung über dieses sensible Thema. Einen kleinen Beitrag leisteten die Schülerinnen durch ihr Kolloquium, das sie mit Bestnote abschlossen.

              

Anke Rosenbusch

Oberstufenleiterin