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Dienstag, 26.9.2017

Erlebnis Bergwerk Merkers

Um 7.45 Uhr trafen wir uns auf dem Schulhof und liefen gemeinsam zum reservierten Bus. Wir
fuhren ca. 1,5 h bis wir in Merkers ankamen. Dort bekamen wir zuerst eine Einleitung. Nach der
Einleitung gingen wir in die Umkleiden und zogen uns blaue Kittel, die fast allen viel zu groß waren
und weiße Helme an.

Außerdem bekamen wir Marken die wir nehmen mussten wenn wir durch eine
Drehtür gingen wieder abgeben mussten wenn wir durch die Drehtür durch waren, um zu schauen
ob alle da sind und keiner vergessen wurde. Der Fahrstuhl beförderte uns binnen Sekunden ca. 400
m in die Tiefe. Als wir dort waren setzen wir uns auf gelbe Wagen die hinten offene Sitzplätze hatten.
Erstaunlicherweise war es dort nicht wie in den meisten Bergwerken kalt sondern bis zu 24 Grad
warm, mit diesen Wagen fuhren wir durch viele Gänge des Bergwerkes.

Unsere erste Station war ein Kino untertage, welches das größte in dieser Tiefe liegende weltweit ist.
Dort zeigten sie uns wie eine Sprengung ablief und wer alles beteiligt war, das war sehr interessant.
Nach dem Film stellten sie eine Sprengung mit Lichtern und Staub nach.

Im Anschluss fuhren wir an den wärmsten und tiefsten Ort der Tour. Es war nun 24 Grad warm und
als wir in eine Höhle gingen sahen wir weltweit einzigartige Salzkristalle. Diese waren weiß sehr groß,
und glänzten.

Nun fuhren wir in ein Museum wo alte Bergwerk Maschinen ausgestellt waren. Man durfte sich auch
in die Maschinen hinein setzten also nicht wie in einem typischen Museum wo man nichts berühren
darf.

Nach unserem Museumsbesuch gingen wir in ein Goldlager der Nazis. Dort wurde uns erzählt das
Merkers für kurze Zeit das reichste Bergwerk der Welt war da dort unbezahlbare Gemälde,
Unmengen von Goldbarren, Münzen und Banknoten lagen. Dieses Lager plünderte die USA bevor die
Russen da waren. Von diesen Plünderungen existieren sogar Originalaufnahmen die uns gezeigt
wurden. In dem Museum waren die Goldbarren, Kisten und Säcke nachgestellt damit man sich
vorstellen konnte wie groß alles war.

Nach dem Goldlager kamen wir in eine Konzerthalle in der ein großer Kran steht der einmalig ist aber
nicht mehr genutzt wird. In dem Konzertsaal war ein atemberaubender Klang und mit Licht und
Nebel wurden tolle Figuren in die Luft projiziert, der Ton und das Licht ergab zusammen ein sehr
schönes Schauspiel welches um die 10 min ging. Auf der Fahrt zurück zum Fahrstuhl fuhren wir durch
einen Kletterwald unter Tage und das tiefste Graffiti der Welt.

Nach ein wenig Fahrt erreichten wir den Fahrstuhl, alle nahmen wieder ihre Marken sodass wirklich
keiner vergessen wurde und innerhalb weniger Sekunden waren wieder an der Erdoberfläche. Alle
gaben ihre Marken ab und zogen die Kittel und Helme aus. Wir verabschiedeten uns und fuhren in
die Schule in der wir ca. 14 Uhr ankamen, es war ein toller Tag.

 

 

Geschrieben von Luise Malsch und Marlene Seitz, Klasse 7c, Gymnasium Ernestinum Gotha