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Bundesfinale Handball

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Klappe, die Zweite – und Action in Berlin!

Am Dienstagnachmittag reisten die Handballer des Gymnasium Ernestinum bereits das zweite Mal im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“  nach Berlin, um am Bundesfinale teilzunehmen.

 

Am ersten Spieltag ging es im Rahmen der Vorrunde gegen das Hölty-Gymnasium Wunstorf aus Niedersachsen (5:8), das Sportgymnasium Schwerin (9:16) sowie die Sportschule Hamburg (4:14) auf´s Parkett. Dabei konnte von „Klappe und Action“ im ersten Spiel noch nicht die Rede sein. Die Thüringer fanden zunächst nicht ins Spiel. Es fehlte an Spritzigkeit und Idee. So verschlief man den Start gegen einen eigentlich ebenbürtigen Gegner und vergab das erste Spiel. Ausgerechnet gegen die starken Kontrahenten der Sportschulen schien der Knoten geplatzt. Mit Entschlossenheit erarbeiteten sich unsere Handballer ein ums andere Mal gute Torchancen und auch in der Abwehr bot man den schnell agierenden Gegnern Paroli. Für einen Sieg reichte es gegen die technisch und taktisch überlegenen Teams der Sportschulen zwar nicht, aber man präsentierte sich kämpferisch und handballerisch auf einem hohen Niveau.

Mit großen Erwartungen starteten die Ernestiner am nächsten Tag hellwach und motiviert in die Zwischenrunde um die Plätze 9-16, da man um die Chancen eines Sieges in dieser Runde wusste.  Auf dem Programm standen die Teams aus Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Die starke Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen beeindruckte vor allem durch ein schnelles Angriffsspiel, durch welches sich das Team wiederkehrend Lücken in der Ernestiner Abwehr schaffen konnte. Zudem wurden auch kleinste Lücken in der Abwehr bestraft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, dem schnellen Spiel abwehrtechnisch zu begegnen, bekam man den Gegner immer besser in den Griff. Nichtsdestotrotz vergab man das Spiel mit einem Ergebnis von 9:16. Das zweite Vorrundenspiel gegen Schleswig-Holstein sollte den Sieg bringen. Trotz der vorangegangenen Niederlage und der hohen konditionellen Belastung spielten die Ernestiner Jungs von Beginn an motiviert und entschlossen und boten ein attraktives Handballspiel auf Augenhöhe. Verschiedene Spielzüge, die vielfältige Abschlussmöglichkeiten eröffneten, führten immer wieder zum Erfolg. Mit einem 9:6-Sieg löste unser Team das Ticket zum Spiel um Platz 13 gegen das Mörike- Gymnasium aus Göppingen (Baden-Württemberg) ein.

Die hohen konditionellen Anforderungen dieses Bundesfinals, die in fünf Partien innerhalb von zwei Tagen zehrten, machten sich nun jedoch bemerkbar. In Abwehr und Angriff agierte man wieder zu statisch und es schlichen sich einfache Fehler ein. Diese wurden sofort bestraft. Bereits in den ersten Minuten konnte sich das Team aus Lemgo absetzen. Das Spiel endete mit einer 4:22 Niederlage und einem 14. Platz für die Ernestiner Handballer im Bundesfinale.

Das Fazit des Turniers: Unsere Handballer fuhren mit einer besseren Platzierung als noch vor zwei Jahren nach Hause und erreichten somit ihr Ziel.

Erwartungsgemäß boten die Handballfinalspiele zwischen den Sportschulen am letzten Spieltag wieder Spannung pur und eine tolle Stimmung. Wie jedes Jahr ließ man das Turnier mit einer Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle ausklingen. Die besten Sportler wurden geehrt und verschiedene sportlicher Showacts aufgeführt.

 

Es spielten: Nils Twirdy, Jonas Schuchhardt, Alexander Beck, Maximilian Fischer, Paul Munkelt, Quentin Jeron, Julius Lehmann, Andreas Schmick, Jeremy Riede, Steven Schwob

Trainiert von: Erik Schuster